Was ist Freimaurerei

Die Freimaurerei ist eine weltumspannende, humanitäre Initiationsgemeinschaft. Sie vereint Menschen aller sozialer Schichten und Bildungsgrade und dient der geistigen und ethischen Vervollkommnung ihrer Mitglieder. Nach außen besteht die wichtigste Aufgabe eines Freimaurers in karitativer Arbeit und der Förderung von Bildung und Aufklärung. Mit Hilfe von Zeremonien und Riten (Brauchtum, Tempelarbeit, Freimaurerische Gesprächskultur) vermittelt die Freimaurerei ihren Mitgliedern eine Lebensphilosophie, die ihre Mitglieder dazu anhalten soll, den fünf Grundidealen der Freimaurerei näher zu kommen: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität. Durch sein Gelöbnis ist ein Freimaurer an Verschwiegenheit über freimaurerische Erkennungszeichen, Rituale und vertrauliche Informationen der Privatsphäre anderer Mitglieder gebunden. Damit soll in der Loge Gesagtes und Erfahrenes nicht nach außen getragen werden. Diese Gewissheit gilt als Grundvoraussetzung für den freien Ideen- und Meinungsaustausch innerhalb der Bruderschaft. Die heutige Freimaurerei organisiert sich in eingetragenen Vereinen. Sie hält ihre Organisationsstrukturen keineswegs geheim, macht Öffentlichkeitsarbeit und kann daher kein Geheimbund sein. Ihre bekanntesten Symbole sind Winkel und Zirkel.