Welche Grade werden beim AASR und der AFAM bearbeitet?

Bei der „Obedienz der Alten Freien und Angenommenen Maurer“ gibt es folgende Grade:

  • Lehrling
  • Geselle
  • Meister

Alle drei Grade werden rituell bearbeitet.

Bei der „Obedienz des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus“ gibt es ebenfalls folgende Grade:

  • Lehrling
  • Geselle
  • Meister

Danach, im Hochgradsytem, werden die folgenden Grade bearbeitet:

4. Geheimer Meister 

5. Vollkommener Meister

6. Geheimer Sekretar

7. Vorsteher und Richter 

8. Intendant der Gebäude 

9. Auserwählter Meister der Neun 

10. Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn  

11. Erhabener Auserwählter Ritter 

12. Großarchitekt 

13. Meister vom Königlichen Gewölbe (Royal Arch)

14. Auserwählter Maurer

15. Ritter vom Osten oder vom Schwert 

16. Meister von Jerusalem 

17. Ritter vom Osten und Westen 

18. Ritter vom Rosenkreuz 

19. Hoher Priester oder Erhabener Schotte 

20. Obermeister der Symbolischen Logen

21. Noachite oder Preußischer Ritter

22. Ritter der Königlichen Axt oder Fürst vom Libanon

23. Meister des Allerheiligsten

24. Obermeister des Allerheiligsten

25. Ritter der Ehernen Schlange

26. Schottischer Trinitarier

27. Obermeister des Tempels

28. Sonnenritter

29. Groß-Schotte des Heiligen Andreas

30. Ritter Kadosch

31. Groß-Richter

32. Meister des Königlichen Geheimnisses

33. General-Inspektor

 

Rituelle Zeremonien, die noch praktiziert werden, gibt es neben dem Lehrlings-, dem Gesellen- und dem Meisterritual auch im 4. Grad (Geheimer Meister), 9. Grad (Auserwählter Meister der Neun), 12. Grad (Großarchitekt), 14. Grad (Auserwählter Maurer), 18. Grad (Ritter vom Rosenkreuz), 21. Grad (Preußischer Ritter), 30 (Ritter Kadosch), 31 (Großrichter), 32 (Meister des königlichen Geheimnisses) und 33 (General-Inspektor) Grad. Im letzten Jahrzehnt wurde dazu übergegangen, so wie bis 1914 üblich, weitere Grade rituell zu bearbeiten. Vor der Erhebung in jeden Grad schreibt der zur Erhebung bestimmte Bruder eine Tabula (schriftliche Arbeit) von jeweils mindestens 33 Seiten und für den 31., 32. und 33. Grad mindestens 70 Seiten, welche er anschließend vor der Erhebungskommission diskutiert. Alle anderen Grade werden von den Brüdern jeweils studiert und durch eine Tabula von mindestens 7 Seiten dokumentiert. Wenn ein Bruder seit 46 Monate den 32. Grad besitzt und für geeignet gehalten wird, in den 33. Grad gewählt zu werden, wird er zum Ritterkommandeur gewählt. Nach 46 Monaten als Ritterkommandeur ist er dann geeignet, zum 33. Grad des General-Inspektors gewählt zu werden. Wird ein Bruder als Mitglied in den Oberen Rat gewählt, führt er den Titel Souveräner Generalgroßinspekor. Dies ist die höchste Würde, die verliehen werden kann, der Sitz im Oberen Rat wird auf Lebenszeit verliehen. Die Graduierungen sind in Ländern, in welchen der Alte und Angenommene Schottische Ritus auch die Johannisgrade bearbeitet, mit bedeutend mehr Arbeit verbunden, als in den Obedienzen des Konkordates.

headerpicture: 
hregularitaet.jpg