Der Altersdurchschnitt der Freimaurerei

Mein Eindruck aus den mir persönlich bekannten Logen und im übrigen vom Hörensagen ist, dass wir generell noch darunter leiden, dass die im zweiten Weltkrieg aktiven Jahrgange bei der Reaktivierung der Freimaurerei nach 1945 weitgehend fehlten, da sie die Wirtschaft Europas neu aufbauen mussten.  Für die Freimaurerei hatten sie erst danach Zeit, so waren viele Brüder erst mit 50 für eine Aufnahme in den Bund bereit. So war es zumindest bei den Logen der AFAM und leider ist das noch heute so, da dort nur reifere Jahrgänge aufgenommen wurden.

Beim AASR wurden schon immer Studenten in den Vorhof, das ist jener Teil des Ordens in welchen man die Aufnahmewürdigen versammelt, aufgenommen. Wir kümmern uns bereits um Mitglieder dieses Bereiches und so konnten wir eine große Gruppe jüngerer Männer für uns gewinnen. Der Vorteil war, dass auch jene, auf die uns diese Mitglieder aufmerksam machten, jung waren, sich bei uns gut einlebten und den Bund mit ihren Ideen jung hielten. 

Der AASR verfügt somit über einen guten Altersmix und wir konnten darauf gestützt im letzten Jahrzehnt überdurchschnittlich wachsen.

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